Häusliche Gewalt in Familien – Schaut nicht weg!

Häusliche Gewalt in Familien – Schaut nicht weg!

Häusliche Gewalt in Familien

Wie groß ist immer noch die häusliche Gewalt in Familien?

Kinder sind kleine Engel ohne Flügel, die erst noch auf unserer Erde richtig ankommen müssen. Genau dafür sind wir zuständig! WIR müssen ihnen zur Seite stehen, wenn sie die große weite Welt erkunden und sollten immer darauf achten, dass ihnen nichts zustößt.

Doch leider gibt es immer noch genug Familien, in denen die Kinder körperlich und/oder psychisch misshandelt werden. Das muss ein Ende haben! Kinder sind in ihrem Wesen noch so unreif und sehr verletzlich, sodass sie besonderen Schutz brauchen und keine Eltern, die sie mit Schlägen oder Drohungen usw. maßregeln!

WIR sind ihre Vorbilder

Also sollten wir uns auch genau so verhalten. Klar, Kinder können einen echt manchmal zur Weißglut bringen, dass weiß mit Sicherheit jeder, aber stellt euch doch mal die Frage „WARUM?“. Warum bringen sie uns zur Weißglut? Weil sie uns ärgern wollen oder uns auspielen? NEIN! Sie können gar nichts dafür. Ihr Verhalten gehört nunmal zu ihrer Entwicklung dazu und sie müssen alles, was wir schon wissen, noch lernen. Sie bringen uns nicht mutwillig zur Weißglut, sie wissen doch gar nicht, dass uns das so nervt. Also gebt ihnen doch bitte die Chance OHNE Gewalt, ob physisch oder psychisch, die Welt zu erkunden und ihre Kindheit zu genießen. Kinder sollen keine Angst haben, wenn sie einen Fehler gemacht haben oder etwas aus Versehen kaputt gegangen ist, es ihren Eltern zu sagen, weil sie befürchten müssen, dass wieder etwas „Schlimmes“ passiert.

Statt Prügel, Anschreien oder Drohungen auszusprechen, kann man es doch einfach mal mit reden versuchen. Ihr werdet sehen, das fruchtet „nachhaltiger“. Nicht sofort, aber auf längere Sicht hin schon und eure Kinder werden keine schlechten Erinnerungen behalten UND keine Angst vor euren „Wutausbrüchen“ haben. Sie werden ohne Angst beichten können, wenn etwas zu Bruch gegangen, eine schlechte Note geschrieben worden oder irgendwas anderes passiert ist. Und ist es nicht genau das, was wir wollen? Das unsere Kinder zu uns kommen können, wenn sie etwas bedrückt? Wollen wir nicht ihre ersten Ansprechpartner sein?

Ich selbst habe drei kleine Söhne, 6 Jahre, 4 Jahre und 16 Monate, und kenne dieses „zur Weißglut bringen“ nur zu gut. Und es kostet mich sehr viele Nerven ruhig zu bleiben. Manchmal muss ich auch ziemlich doll durchatmen, um meine Nerven zu schonen. Klar, ich werde auch mal lauter, aber wir sind nun alle Menschen und machen auch mal Fehler.

Für meine und andere Kinder wünsche ich eine bessere Welt in der sie ohne Gewalt aufwachsen dürfen.

Kinder werden als kleine Engel ohne Flügel geboren. Man sollte ihnen Wurzeln zum wachsen geben und Hände, die sie beschützen, Ohren, die ihnen zuhören, Augen, die sie sehen und einen Mund, der ihnen Mut zuspricht und sagt „Ich liebe dich“.

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